Besoldung: GEW protestiert gegen Besoldungsgesetz

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Besoldung: GEW protestiert gegen Besoldungsgesetz

Die GEW fordert, dass das Tarifergebnis für den öffentlichen Dienst des Landes vollständig auf Hessens Beamtinnen und Beamte übertragen wird. Die Gewerkschaft protestiert mit einer Unterschriftenaktion gegen Abstriche im Gesetzentwurf von CDU und FDP zur Tarifübernahme. Sie lehnt es ab, dass die Einmalzahlung in Gesamthöhe von 675 Euro bei einer Vollzeitstelle nicht enthalten ist und die prozentuale Gehaltserhöhung um 0,2 Prozentpunkte gekürzt wurde. Für 2013 und 2014 ist statt einer Anhebung um 2,8 Prozent eine um 2,6 Prozent geplant. „Absolut unerträglich ist auch der Umgang mit Kolleginnen und Kollegen, die für Vertretungsunterricht lediglich befristete Verträge – oft ohne Bezahlung der Sommerferien – angeboten bekommen“, ergänzt die GEW. Sie würden vom Kultusministerium als „billige flexible Verfügungsmasse missbraucht“. Die GEW weist Ankündigungen zurück, wonach Betroffene, die mehrfach unter Vertrag waren, im kommenden Schuljahr keine neuen Verträge mehr bekommen sollen. Sie erinnert an die Tarifvereinbarung, wonach im Herbst Verhandlungen zur Eindämmung der Fristverträge aufgenommen werden sollen. Vorlagen für die Aktion mit dem Motto „WIR SAGEN: NEIN DANKE“ stehen im Internet zur Verfügung: http://www.gew-hessen.de/.

Quelle: MAGAZIN für Beamtinnen und Beamte, Ausgabe 07/08.2013


 

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